Geschichte

Die Geschichte von ZAMKARA beginnt eigentlich auf einer Studentenparty Anfang des Jahres 1991. Da lernen sich Christin Schumacher (Bekleidungstechnik) und Jürgen Laske (Technische Informatik) kennen und bald auch lieben. 3 Jahre später sind sie verlobt, 6 Jahre später verheiratet. Schon während des Studiums waren beide vom Reisevirus schwer infiziert und seitdem sind Reisen in ferne Länder, Allrad-Offroad- sowie Campingtouren samt abendlichem Lagerfeuer ein Faible.

1993 verbrachte Christin ein Praxissemester in Indien, Jürgen kam nach der Beendigung seiner Diplomarbeit für 2 Monate nach. Es schwirrten die Sinne von Menschenmassen, Armut, herrlichen Palästen, Buddhistischen Tempeln, morgendlichen Muezzin-Rufen und scharfen Dosas, Chutneys und Curries. Als der erste Kulturschock überwunden war wuchs in beiden der Wunsch, mal in einem fernen, möglichst exotischen Land unter Palmen zu Arbeiten. Die Berufsaussichten für Christin als Bekleidungsingenieurin waren dafür prädestiniert und konsequenterweise machte sie Karriere in diversen großen Textilunternehmen. Angefangen als Qualitätsmanagerin in Indonesien über Büroleitung in Shanghai bis in zur QM-Leitung eines großen Konzerns in Hong Kong und Personalverantwortung für rund 200 Mitarbeiter ging der Weg steil bergauf und aus den ursprünglich geplanten 2 Jahren Asien-Aufenthalt wurden mehr als 20 Jahre Expat-Dasein.

Jürgen selbst fand seinen Weg als mitreisender Ehemann mit wechselnden Aktivitäten und Projektarbeiten. Beim Umzug der jungen Familie nach Shanghai fand Jürgen über einen Nachbarn zum Kundalini Yoga und der ganzheitliche Ansatz aus dynamischen und energetischen Übungen, Atemtechniken, Meditationen, Mantren und yogischen Werten und Lebensstil sprach ihn ganz tief an. Für mehrere Jahre liess er kaum eine Fortbildung, Workshop oder Yogafestival aus und unterrichtete eifrig.

Bald schon fiel auf, dass es keine vernünftige Yogakleidung für Jürgen und seinen Yogastil gab. Am sprichwörtlichen Küchentisch entstand im Herbst 2006 der erste Entwurf einer Kollektion. Christin übernahm als gelernte Damenschneiderin den Entwurf, die Produktionsüberwachung und Qualitätssicherung. Jürgen machte als Yogalehrer mit seinen Schülern die Überprüfung auf Praxistauglichkeit und kümmerte sich als gelernter Informatiker um die Vermarktung, den Webshop, die Logistik und die komplette Organisation.

ZAMKARA startete 2007 und wuchs recht schnell dank der guten Qualität der Yogakleidung. 2010 begann die Zusammenarbeit mit der Firma Bausinger unter dem damaligen Inhaber Peter Bader. Diese entwickelte sich wegen der gemeinsamen Werte wie Nachhaltigkeit, Praxistauglichkeit und gutem Preis-Leistungsverhältnis äußerst gut. Während eines Meetings im Jahre 2014 kam die Sprache auf eine Nachfolgeregelung in der Bausinger Yogamanufaktur und Peter Anhäuser als früherer Prokurist und Jürgen Laske gingen auf den Vorschlag ein und erwarben im Jahr 2015 die Firma Bausinger GmbH zu gleichen Teilen.

Im Oktober 2015 wurde bei Christin während einer Routineuntersuchung Brustkrebs diagnostiziert. Dieser Befund aus heiterem Himmel markierte das Ende ihres bisherigen Berufslebens und da die beiden Kinder mittlerweile fast selbstständig waren, zog Christin die für sie notwendigen Konsequenzen und richtete ihr Leben neu aus. Da sie schon lange Yoga mit Jürgen übte und am eigenen Leib spürte, welche Erleichterung und Vorteile Yoga und Meditation während der Behandlung bieten, machte sie eine Ausbildung zum Yogalehrer mit Schwerpunkt ‚Yogatherapie‘. Es folgten Fortbildungen zum Thema ‚Yoga und Krebs‘ und seit 2017 auch eine Vollzeitausbildung zum ‚Heilpraktiker für Psychotherapie‘.

Die Zukunft für Christin und Jürgen wird auch weiterhin von Yoga, Dienst an der Yogaszene und gemeinsamem Yogaunterricht mit Tiefgang geprägt sein. Die Yogakleidung wird weiter entwickelt werden und wir sind gespannt, wo uns die Reise mit Yoga und unserer Arbeit hinführt.

Sat Nam,
Licht und Segen senden
Christin und Jürgen